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In den nächsten 3 Tagen!
23.11.2014
10:00 bis 10:45 Uhr
Anbetung mit Abendmahl
11:00 bis 12:00 Uhr
Predigt+Gemeinschaft

Seder und Passah

SedermahlIn den meisten europäischen Sprachen ist der Name für den Auferstehungssonntag von dem hebräischen Wort für PASSAH "PESSACH" abgeleitet. Die im Englischen benutzte Formulierung für Ostern "Easter" wird von der angelsächsischen heidnischen Göttin "Eostre", deren Fest - bezeichnet als Eastre - zur Frühjahrs-Tagundnachtgleiche gefeiert wurde, hergeleitet. 

Zu der Zeit, zu der das 
Christentum das "Gute Alte England" erreichte, hatte die Kirche schon viele alttestamentliche, hebräische Wurzeln „wegrationalisiert“ und weg geredet. Es ist historisch möglich nachzuvollziehen, wie die Kirche die Auferstehung und das neue Leben in Christus einem heidnischerseits praktizierten Frühlingsfest (Feier von Fruchtbarkeit und Geburt) gleichsetzen konnte. Diese Gleichsetzung durch die Amtskirche hat die


Bildnachweis:
www.fotolia.deBotschaft von der Auferstehung Christi für die Leute schmackhafter gemacht. Die Bevölkerung feierte dann mit, allerdings ohne zu wissen, worum es eigentlich geht. Eine Tradition, die sich bis in unsere Tage hinein unverändert fortsetzt. Dieser Kompromiss erlaubte die Fortsetzung der heidnischen Praktiken, das wiederum hatte natürlich eine Verwässerung des Glaubens zur Folge und auch dies gilt bis auf den heutigen Tag. Die Amtskirche ließ die Eingliederung von heidnischen Fruchtbarkeitssymbolen - farbenfrohe Ostereier und Hasen - zu und eignete sich die Gewohnheit an, "Kreuzbrötchen" aus Hefeteig als Karfreitags-Spezialität vorzubereiten. Dabei wusste die namenschristliche Kirche offensichtlich nicht mehr, dass PASSAH das Fest der ungesäuerten Brote ist, zu dem man flaches Matzen, ohne Hefe isst! 

Die Eingliederung heidnischer Symbole in die Kirche und die gleichzeitige Abschneidung der hebräischen Wurzeln war ein gängiger Prozess durch die gesamte Kirchengeschichte hindurch. Dadurch haben sich allerlei Verzerrungen der Interpretation der Heiligen Schrift eingeschlichen, insbesondere wenn es um die Eingliederung heidnischer Kulte, die die Urbedeutung kompromittierten, ging. 

Bezüglich der Gemeinsamkeiten zwischen PASSAH und Abendmahl können wir feststellen, dass die Trennung dieser Beziehung auf die frühen Tage der Kirche zurückzuführen ist. Seit dem zweiten Jahrhundert n. Chr. haben einige frühe Kirchenväter Erklärungen, die sich gegen die Juden richteten, abgegeben und stellten sich der Teilnahme an der Feier des PASSAH entgegen. IGNATIUS, Bischof von ANTIOCHIEN, beispielsweise, sprach vom PASSAH folgendermaßen:

"Wenn jemand mit den Juden gemeinsam das PASSAH feiert oder Symbole ihres Festes einhält, ist er ein Teilhaber jener, die den Herrn und seine Apostel getötet haben."

 

Jüdisches Passah
Bildnachweis: www.fotolia.de
Es ist genau diese Art von Lehre, durch die später christlicher Antisemitismus angerichtet wurde, der Millionen Tote durch die Jahrhunderte hindurch – bei weitem nicht nur während des Teufelsreiches unter Hitler – direkt oder indirekt verursacht hat. Es ist diese Art von Lehre, die völlig verkennt, dass JESHUA nicht durch die Dummheit der Juden gestorben ist, sondern zur Erlösung aller Gläubigen – eingeordnet in den Heilsplan Gottes -. Es ist für uns unbedingt notwendig, dass wir diese Denkart nicht in unserem Unterbewusstsein gespeichert halten. Lasst uns nicht denselben Fehler machen. Wenn wir die Passionswoche studieren und uns das PASSAHMAHL, das Ereignis, durch das wir Christen das Abendmahl durch JESHUA (JESUS) selbst empfangen haben, in Erinnerung rufen, müssen wir unsere Wurzeln erneut überprüfen:

"Am ersten Tag der ungesäuerten Brote traten die Jünger zu JESUS und sprachen zu ihm: Wo willst Du, dass wir dir das PASSAHMAHL zu essen bereiten? Und er sprach: Geht hin in die Stadt zu dem und dem und sprecht zu ihm: Der Meister lässt Dir sagen: Meine Zeit ist nahe; bei dir will ich mit meinen Jüngern das PASSAH halten. Und die Jünger machten es, wie JESUS ihnen befohlen hatte, und bereiteten das PASSAH." (Mt. 26:17-19)

Wenn wir die Referenzen des Neuen Testamentes betrachten, entdecken wir etwas völlig anderes, als das, was die frühen Kirchenväter bezüglich der Einhaltung der biblischen Feste gelehrt haben. Wir sehen, dass JESHUA und alle seine Jünger die Feierlichkeiten einhielten. Sie haben augenscheinlich nicht nur die bedeutenden Pilgerfeste eingehalten, sondern es sieht sehr danach aus, dass JESHUA selbst auch die weniger bedeutenden, außerbiblischen Feierlichkeiten wie Hanukkah oder das Fest der Tempelweihe (Joh. 10:22) begangen hat. Aus der Bibel können wir entnehmen, dass JESHUA sich danach gesehnt hat, das PASSAH mit seinen Jüngern zu feiern (Lk. 22:15). Es ist klar ersichtlich, dass auch PAULUS selbst die jüdischen Feste einhielt und er beeilte sich bei einer Gelegenheit sogar, Jerusalem pünktlich zu Pfingsten zu erreichen (Apg. 20:16).

Der Zweck dieser biblischen Feste war, den gottesfürchtigen Menschen zu helfen, die Wundertaten Gottes lebendig und in Erinnerung zu erhalten. Sie können uns auch heute noch als lehrende Werkzeuge dienen. Lasst uns deshalb die Feste Israels in der Beziehung zu den Ereignissen der Passionswoche JESHUAS und Pfingsten untersuchen und vergleichen, um die tiefere Bedeutung hinter diesen bezeichnenden Ereignissen in der Kirche, insbesondere dem Abendmahl, zu erforschen, während wir es aus der hebräischen Perspektive betrachten. Es ist absolut nichts dagegen einzuwenden, aus freier Entscheidung heraus, jüdische Feste zu feiern, um sich als Christ daran zu erinnern, wie Gott Seinem Volk Israel geholfen hat. 

Das PASSAH und die Christen 
In den letzten Jahren haben Christen ein wachsendes Interesse an dieser historischen Feierlichkeit entwickelt. Dies mag überraschen, wenn wir die christliche Geschichte betrachten und damit die andauernden Anstrengungen, einen Keil zwischen die Kirche und das jüdische Volk zu treiben; ja und auch heute noch haben wir einige "Neutestamentliche Christen", die das Alte Testament als eine Botschaft der Vergangenheit, wertlos für das Christentum von heute, betrachten und es schlichtweg nicht beachten. Interessanterweise hat JESHUA selbst diesen Punkt angesprochen und gesagt: 

"Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen." (Mt.5:17)

 JESHUAS Auftreten hier auf Erden geschah in historischem Kontext und in Erfüllung des Heilsplans Gottes, der die Möglichkeit der Erlösung der Welt versprach. Zu oft interpretieren wir Christen JESHUA und Seine Botschaft abgetrennt vom Kontext, so dass wir dadurch viel Verständnis verlieren.

Die Unstimmigkeiten zwischen dem Christentum und dessen jüdischen Wurzeln begannen kurz nach der Zerstörung des Tempels 70 n. Chr. und dem Ende der jüdischen Souveränität über Jerusalem. Eine tiefe Rivalität und Misstrauen begann, sich zwischen nichtjüdischen Kirchenleitern und dem jüdischen Volk zu entwickeln. In der frühen Kirche wurden Schachzüge unternommen, um das Judentum zu diskreditieren und dessen Position als eine legale Religion im römischen Imperium an sich zu reißen - ein Recht, dass dem Christentum vom römischen Staat nicht garantiert wurde. Dies geschah im Gegensatz zur Tatsache, dass von Anbeginn an Christentum, Judentum und jüdische JESUS-Gläubige eine entscheidende Rolle in der Entwicklung der Urgemeinde spielten. 

Ein Beispiel dieser Rivalität und des Misstrauens können wir in der Auseinandersetzung darüber sehen, wann der Auferstehungssonntag gefeiert werden sollte. In den frühen Jahren der Kirche wurde dieser Tag korrekt in Übereinstimmung mit dem jüdischen Mondphasenkalender und in Verbindung mit der PASSAHwoche gefeiert. Wie dem auch sei, auf dem Konzil in Nicäa (325 n. Chr.) wählte die Kirche eine neue Methode, die Feierlichkeiten zu datieren und schnitt diese von den hebräischen Wurzeln ab. 

PAULUS stellt im Römer- und Epheserbrief klar, dass wir Christen einen geteilten Bund mit Israel haben. In Römer 11:16-24 spricht PAULUS über die wilden Olivenzweige, die inmitten der natürlichen Zweige in den Olivenbaum, der von einer heiligen Wurzel genährt wird, eingepfropft sind. Die Wurzel ist der Messias, das Wort Gottes, das heilig ist und für die belebende Kraft, die die Zweige ernährt, sorgt (V. 18). Der Baum symbolisiert die Bündnisse und die Verheißungen an Israel. Israel, das sind die natürlichen, die Gemeinde die eingepfropften Zweige, geheiligt durch die Lebenskraft der Wurzel, eingefügt in die Bündnisse und Verheißungen, um Miterben Israels zu sein. Wir werden "teilhaftig der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaums," den Gott erschaffen hat. Wir werden ein Teil dessen, was schon vor der Kirche existiert hat - dem jüdischen Volk - von dem PAULUS sagt, dass wir es ehren und segnen sollen (V.18). 

Im Epheserbrief sagt uns der Apostel, dass wir einst "ausgeschlossen von der Bürgerschaft Israels und fremd den Bündnissen der Verheißung; ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt" waren (Eph. 2:12). Nun sind wir "durch das Blut Christi nahe gebracht worden" (V.13). Wir sind nicht länger "Fremde und Nichtbürger, sondern... Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen." (V.19). 

Als Christen teilen wir nun einen Teil der Bündnisse und Verheißungen, die für das Volk Israel gelten und haben selbst eigene Verheißungen als Gemeinde bekommen. Wir müssen natürlich nicht mehr die jüdischen Festtage einhalten, es besteht natürlich auch keine Verpflichtung, das SEDERMAHL zu feiern. Wenn aber jemand als Christ das SEDERMAHL feiern will, so gedenkt er des letzten PASSAHMAHLS, das JESHUA vor seiner Verhaftung hielt und in dem er das Abendmahl eingesetzt hat. Das SEDERMAHL erinnert also an den Vorabend der PASSION CHRISTI und an das dort erstmals gefeierte Abendmahl. 

Eine Bestätigung dieser grundsätzlichen Einstellung zu Israel und auch zu den jüdischen Festen finden wir in Sacharja 14:16, wo ausgesagt wird, dass eines Tages alle Nationen nach Jerusalem hinaufziehen werden, um das Laubhüttenfest zu feiern. Sogar JESHUA selbst sagte bezüglich des Weines zum PASSAHFEST, dass Er ihn eines Tages mit Seinen Jüngern im Königreich Seines Vaters neu trinken wird (Mk.14:25).


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Jeden Sonstag ab 10:00: Gebet, Singen, Mahl des Herrn (Abendmahl) - hier sind insbesondere wiedergeborene Christen eingeladen. Sie wissen nicht, was das ist? Fragen Sie uns...

Sonntag, 23. November 2014, ab 11:00: Verkündigung (Predigt) von Heiko Theilen bei Familie Hoffmann, Langener Grenzweg 36, 27580 Bremerhaven. Dazu ist jedermann herzlich eingeladen! - Parallel dazu findet Kinderstunde statt.


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