Lehre in der Nachfolge Jesu 
Im gesamten Neuen Testament wird mit ausserordentlichem Nachdruck betont, wie zentral wichtig es ist, das Wort Gottes zu lehren. Der Herr JESUS, der gute Hirte, war in ganz besonderer Weise ein Lehrer, und er beauftragte auch andere, alles zu lehren, was er gelehrt hatte (Mt 28,20). Zu PETRUS sagte er: „Weide [lehre] meine Schafe“ (Joh 21,17).
Bildnachweis: www.fotolia.deDie Apostel waren Lehrer, und die ersten Christen widmeten sich unerbittlich dem Lehren (Apg 2,42). BARNABAS suchte PAULUS auf, um ihn zum Lehren nach ANTIOCHIA zu bringen (Apg 11,25-26). PAULUS ermahnte TIMOTHEUS:
„Achte auf das Vorlesen, auf das Ermahnen, auf das Lehren“ (1Tim 4,13).

In der Rangfolge der Gaben in 1. Korinther 12,28 wird die Lehrgabe als dritte aufgeführt, nach der Apostel- und Prophetengabe. Von daher ist das Lehren eine der „grösseren Gnadengaben“, um die eine Gemeinde eifern soll (1Kor 12,31).
PAULUS erinnerte die Ältesten von EPHESUS, dass er sie und die Gemeinde den ganzen Ratschluss Gottes gelehrt hatte:
„Denn ich habe nicht zurückgehalten, euch den ganzen Ratschluss Gottes zu verkündigen“ (Apg 20,27).
Bei aller Lehre darf man es jedoch nicht so übertreiben, wie die Dame links im Bild - Christsein heißt auch, den Alltag leben. Um das tun zu können, ist aber ein ordentliches Mass an Lehre nötig.
Bildnachweis: www.fotolia.deDie Gemeinschaft der Christen wurde durch den Heiligen Geist unter Verwendung des Wortes Gottes geschaffen (1Petr 1,23; Jak 1,18). Durch das Wort reift und wächst die Gemeinschaft und wird dadurch geschützt. Tatsächlich werden viele geistliche Bedürfnisse der Gläubigen schon durch das Lehren des Wortes gestillt. Das Versäumnis der Gemeindeältesten, die Bibel zu kennen und zu lehren, ist einer der hauptsächlichen Gründe, weshalb heute Irrlehren und falsche Lehren die Gemeinden überfluten und dadurch die Kraft und das Leben der Gemeinde ertränken.