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In den nächsten 3 Tagen!
11.09.2010
19:00 bis 20:00 Uhr
Jugendstunde
12.09.2010
10:00 bis 10:45 Uhr
Anbetung mit Abendmahl
11:00 bis 12:00 Uhr
Predigt
12:00 bis 13:00 Uhr
Kaffee und Gebäck
Dieser Artikel ist dem Buch "Durch die enge Pforte" entnommen.

Was halten wir, was hält die Evangeliums-Gemeinde Langen von "modernen" Veranstaltungen freikirchlicher und anderer Organisationen? Niemand könnte es besser ausdrücken, als dieser Artikel von John McArthur aus seinem o.a. Buch. Das ist exakt unsere Einstellung zu diesem Thema.

Die wichtigste Aufgabe erfolgreicher Verkaufsförderung besteht darin, den Kunden genau das anzubieten, was sie haben wollen. Wenn sie größere Hamburger haben wollen, dann machen wir die Hamburger eben größer. Limonade in sechs fruchtigen Geschmacksrichtungen in Designerflaschen? Kein Problem! Kleinbusse mit zehn Becherhaltern? Wie wär’s mit zwanzig? Man muss den Kunden ja schließlich zufrieden stellen. Wenn man ein Geschäft aufbauen und die Konkurrenz übertrumpfen will, müssen Produkt und Botschaft eben den Wünschen der Verbraucher angepasst werden.

Genau diese Anpassung an die Wünsche der Verbraucher hat heute auch in die christliche Gemeinde Einzug gehalten. Ist Ihnen der Gottesdienst zu lang? Dann machen wir ihn kürzer! Ein Pastor garantiert sogar, dass er nie länger als sieben Minuten predigt! Oder ist der Gottesdienst für Ihren Geschmack zu förmlich? Dann kommen Sie nächstes Mal im Jogginganzug! Zu langweilig? Na, dann warten Sie einmal ab, was unsere Band zu bieten hat!

Und wenn die Botschaft zu konfrontativ, richtend, exklusiv, beängstigend oder schwierig ist oder irgendwie sonst nicht deinem Geschmack entspricht, sind Gemeinden überall eifrig bemüht, die Verkündigung deinen Wünschen anzupassen, damit du dich dort so richtig wohl fühlst. Diese neue Version des Christentums macht dich zu einem Partner im Team, zu einem Designberater in Sachen Gemeindeleben und beseitigt die altmodische Autorität, das Gerede über Schuld, die Pflichterfüllung und die unbeugsamen Moralmaßstäbe.

Eine Vorortgemeinde versprach in ihrem Postwurfprospekt kürzlich eine „gemütliche, ent-spannende, ungezwungene Atmosphäre“ und „super Musik von unserer Band“ und versicherte obendrein, dass alle Besucher, „ob Sie’s glauben oder nicht, sogar Spaß haben“ werden. Das klingt doch alles einfach großartig – für eine gemütliche Kneipe jedenfalls. Aber wer behauptet, zum Evangelium Jesu einzuladen und dabei so etwas in den Vordergrund setzt, lädt zu einer Lüge ein.

Es ist ein kundenfreundliches Christentum, ein Christentum „light“. Beim Versuch, das biblische Evangelium attraktiver und beliebter zu machen, wird es verdreht, verwässert und falsch erklärt. Es geht die Kehle runter wie Öl und liegt nicht schwer im Magen. Es ist anscheinend Balsam für die Seele und kitzelt in den Ohren; es ist genau auf deine Vorlieben zugeschnitten. Aber dieses Evangelium „light“ wird dich niemals mit dem wahren, rettenden Evangelium von Jesus Christus sättigen, weil es nicht von Gott, sondern von Menschen entworfen wurde. Es ist leer und wertlos. Es ist sogar noch schlimmer als wertlos, weil diese Light-Version den Eindruck vermittelt, man würde das echte Evangelium hören und vor dem ewigen Gericht gerettet, aber in Wirklichkeit wird man dadurch auf tragische Weise irregeführt.

Den Kunden bei Laune halten
Nun kommen wir zu dem Punkt, was hinter all der Popmusik und Selbstbeweihräucherung und dem ganzen „Spaß“ steckt, der von „besucherfreundlichen“ Gemeinden geboten wird: Die Leuten wollen keine Christen werden, wenn das so schwierig ist. Wenn es nicht ihren Bedürfnissen entspricht, haben sie kein Interesse. Wenn sie sechs fruchtige Geschmacksrichtungen wollen und du nur zwei bietest, dann hast du sie verloren. Sie brauchen ein leicht bekömmliches Christentum - die schwerer zu schluckenden Wahrheiten kann man ihnen ja später erklären.

Im Marketing ist das eine bekannte Strategie: man nennt sie Lockvogeltaktik, Etiketten-schwindel oder auf Englisch Bait and Switch („Ködern und das Thema wechseln“). Man macht Werbung für einen Fernseher zum sensationellen Tiefpreis, aber wenn der Verbrau-cher ins Geschäft kommt, ist dieses bestimmte Modell nicht erhältlich. Hier ist ein anderer Fernseher, jedoch ist er um einiges teurer. Es ist nicht das, was wir Ihnen versprochen ha-ben. Eigentlich hat das Versprochene nie existiert. Das Angebot war eine Attrappe.

Was passiert in einer besucherfreundlichen Gemeinde, wenn jemand den Lockvogel will? Er denkt: „Hey, dieses Christentum ist ja überhaupt nicht schwierig. Man trifft nette Leute, hört eine inspirierende Botschaft und coole Musik und kommt in den Himmel.“ Aber irgendwann kommt die Wahrheit heraus und er erfährt die harten Worte Jesu: „Es geht nicht um dich, es geht um mich und darum, dass du dich selbst aufopferst, um mir nachzufolgen.“

Es ist natürlich absolut wahr, dass unter diesen Umständen niemand ein Christ sein will, es sei denn der Geist Gottes wirkt an seinem Herzen. Ohne, dass der Heilige Geist von Sünde überführt, das tote Herz erweckt und Glauben bewirkt, wird nichts geschehen – trotz aller menschlichen Bemühungen. Nur die wahre Botschaft von Jesus wird, verbunden mit dem Werk des Heiligen Geistes, zu wahrer Errettung führen. Dann strömt die Gnade zu dem sich selbst verleugnenden Sünder. Das ist das eigentliche Wesen der Gnade. Wenn wir selber absolut nichts zu bieten haben, was das Heil verdienen würde, sondern uns als wertlos ver-abscheuen, gewährt Gott uns Gnade, um uns von Sünde und Hölle zu retten.

Wir können das Evangelium nicht neu erfinden und anpassen an uns, unsere Bequemlichkeit und Annehmlichkeiten. Aber genau das ist es, was heute gemacht wird. Wenn wir die Bot-schaft verändern, um das Christentum attraktiver zu machen, dann ist das, was dabei he-rauskommt, kein Christentum mehr.

Wir befürworten in keiner Weise Gesetzlichkeit, sondern nur Treue zur Schrift.

Viele wohlmeinende Gemeinden und Pastoren geben sich redlich Mühe, um die unbequemen Lehren Jesu zu umgehen. Nicht aus Bosheit oder Arglist oder weil sie Leute betrügen woll-ten, sondern weil es einfach Spaß macht, gute Nachrichten zu bringen, aber eine harte Bot-schaft peinlich ist. Harte Worte können bestürzend und beschämend sein und es ist schwer, den Leuten dabei in die Augen zu schauen.

Christen wissen oft nicht, wie sie die harten Aussagen Jesu interpretieren und weitersagen sollen und deshalb überspringen sie sie einfach. Aber nur die halbe Botschaft zu bringen ist fast noch schlimmer, als überhaupt nichts zu sagen. Alles, was Jesus zu sagen hat, ist wich-tig. Es ist nicht unsere Entscheidung, was wir davon weitergeben und was wir unter den Tisch fallen lassen können.

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Bildnachweis: www.fotolia.de
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Jeden Sonntag ab 10:00: Gebet, Singen, Mahl des Herrn (Abendmahl) - hier sind insbesondere wiedergeborene Christen eingeladen. Sie wissen nicht, was das ist? Fragen Sie uns... 

Sonntag, 12. September 2010, ab 10:00
: Verkündigung (Predigt) von Uwe Ackermann im Haus der Hoffmanns Langener Grenzweg 36, 27580 Bremerhaven. Dazu ist jedermann herzlich eingeladen! - Parallel dazu findet Kinderstunde statt.  



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